1.Aggressives Verhalten ist ein natürliches Verhalten zur Selbsterhaltung.Probleme mit aggressiven Verhalten gibt es dann, wenn Aggressionen nicht direkt und zweckgebunden ausgelebt werden, sondern aufgestaut, fehlgeleitet oder unverhältnismäßig stark und nicht sozialkonform abgebaut werden.
2.Die Auseinandersetzung mit sich selbst und mit Partnern gehört zu den natürlichen Bedürfnissen des Menschen. Bei Kindern und Jugendlichen wird dieses Bedürfnis durch rangeln, raufen, schubsen, schlagen, bewerfen usw. befriedigt.
3.In der Entwicklung junger Menschen spielt das Vorbild eine große Rolle. In der Sozialisation junger Menschen ist eine Orientierung an Vorbildern ein zentraler Aspekt. Sie unterscheiden dabei erst nicht, ob es sich um reale Personen, Film- oder Computerhelden handelt. Meist haben diese Helden etwas gemeinsam: sie können kämpfen und dürfen kämpfen.
Alle Teilnehmer des Projekts SUGGAR unterziehen sich einer begleitenden Diagnostik. Dabei werden standardisierte psychologische Testverfahren (MPT-J, FAF, VEV) und eigene, speziell erstellte Fragebögen zur Selbst- und Fremdeinschätzung verwendet. Die Diagnostik gliedert sich in Eingangs- (Statusdiagnostik), Verlaufs- und Abschlussdiagnostik (Status- und Veränderungsdiagnostik) und dient zur Selbstüberprüfung der Teilnehmer aber auch zur Evaluation der Maßnahme.